In unserer Umgebung: Worpswede

Zionskirche in Worpswede
Die Zionskirche

Das Künstlerdorf Worpswede liegt mitten im Teufelsmoor und in 15 Kilometern Entfernung vom Wochenendpark Rethbergsee. Worpswede ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und darüber hinaus auch bekannt für die 1889 gegründete Künstlerkolonie Worpswede, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
von Künstlern.

Bahnhof in Worpswede
Der alte Bahnhof in Woprswede

Der Ort ist von der wunderschönen Umgebung des Teufelsmoors geprägt und liegt direkt auf dem Weyerberg, der die sonst flache Umgebung überragt. Die Verbindung zwischen Erholung, Landschaft und den zahlreichen Galerien und Museen machen Worpswede zu einem tollen Ausflugsziel.

Der Barkenhof in Worpswede
Der Barkenhof
Haus von Heinrich Vogeler

Weitere nennenswerte Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel der alte Bahnhof, der Barkenhoff, der "Buddha", das Haus im Schluh, die Käseglocke, die Mackensen-Eiche, die alte Mühle und der Niedersachsenstein.

Der Barkenhof (Plattdeutsch für 'Birkenhof') beherbt heute ein Museum, sowie ein Atelier und eine Werkstatt. Ehemalig ein Worpsweder Bauernhof, wurde er im Jahre 1895 vom Künstler Heinrich Vogeler gekauft und zu einem beeindruckenden Gebäude des Jugendstils umgebaut. Möbel, Gemälde, Radierungen, Porzellan und Hausrat aus dem Barkenhoff bilden den Hauptbestandteil der Heinrich-Vogeler-Sammlung und befinden sich im "Haus im Schluh", auch in Worpswede.

Haus in Worpswede

Die Zionskirche in Worpswede mit dem zugehörigen Friedhof, ist noch ein wirklicher Kirchhof. Mit seiner schönen Lage und Gestaltung ist er das Ziel vieler Besucher. Etwa 80 bedeutende Maler, Schriftsteller, Musiker und Kunsthandwerker haben auf ihm ihre letzte Ruhestätte gefunden. Darunter sind die Entdecker Worpswedes als Künstlerdorf, Fritz Mackensen, und Paula Modersohn-Becker.

Und falls Sie vom Erkunden dann auch mal Hunger bekommen dient Ihnen das Kaffee Worpswede, am Fuße des Weyerbergs gelegen, als Café und Restaurant. Es wird im Volksmund auch „Kaffee Verrückt“ genannt. Als der Baumeister und auch Künstler Bernhard Hoetger anfing ein Haus ohne vernünftige Bauzeichnungen und ohne rechte Winkel zu bauen, meinten die Worpsweder „dei is verrückt, de Kerl“. Und so hat sich auch dieser skurile Spitzname für das Objekt gefunden.

Route vom Rethbergsee

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